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Das erste Quartal ist nun schon fast vorüber, die Österreichische Getränkebranche ist ambitioniert und mit frischen Ideen ins neue Jahr gestartet.  Nun heißt es, diesen "Drive" schwungvoll und nachhaltig "mitzunehmen",  mit neuen Trends bei den Konsumentinnen zu punkten und dem Markt neue Impulse zu geben.

 

Die Zahlen für den heimischen Getränkemarkt 2011 sind - vor allem wegen des nicht gerade berühmten Sommers - etwas hinter den Erwartungen geblieben. Der vorläufige Pro-Kopf-Verbrauch an Mineralwasser zum Beispiel wird bei rund 88,4 Litern liegen, was einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr entspricht.

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Erfreulich ist die Entwicklung auf den Exportmärkten: So wurden die Exporte ver-gangenes Jahr um fast II Prozent gesteigert. Der internationale Durst auf das viel-fältige heimische Angebot ist also groß - darauf können wir stolz sein. Innovation und Trendgespür zahlen sich aus, und gerade im umliegenden Ausland haben Ge-tränke aus Österreich noch beachtliches Potenzial. Insgesamt ist die Entwicklung des letzten Jahres Ansporn, heuer noch trend- und zukunfts-orientierter zu arbeiten und den Konsumentinnen - wetterunabhängig -ordentlich Lust auf leichte Erfrischung in allen Alltags- und Konsumsituationen zu machen. Der Markt bleibt dynamisch, Konsumentinnenwünsche und -bedürfnisse ändern sich laufend,  seien es Parameter  wie wachsende Mobilität, Gesundheits-trend oder Nachfrage nach Natürlichkeit und Ursprünglichkeit.

Neue Angebote bei Produkten, Kreativität und intensive Marktbearbeitung müssen also 2012 mehr denn je im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen. Zusätzlich müssen uns auch konkrete Leistungen, Maßnahmen und Aktivitäten im Sinne der Nachhal-tigkeitsagenda für Getränkeverpackungen beschäftigen. Damit können wir unseren Konsumentinnen, ebenso wie den relevanten Stakeholdern, gegenüber zeigen, dass die Getränkebranche ihre ökologische Verantwortung annimmt und lösungsori-entiert handelt.  Der internationale Trend geht stark in Richtung Gewichts- und Verpackungsreduktion, und dabei sind auch die Österreichischen Getränkehersteller sehr aktiv. In Verbindung mit dem hervorragenden Wertstoffkreislauf, wie wir ihn in Österreich haben, sind wir auf dem heimischen Markt schon sehr gut aufgestellt. Das gilt es wieder und wieder zu betonen, weiter auszubauen und noch zu verstär-ken. Ich sehe dies als spannende gesellschaftliche Herausforderung, der sich die Getränkebranche gerne mit innovativen Lösungen stellen wird. Gemeinsam mit dem Team des Getränkeverbandes wünsche ich uns allen einen nachhaltigen Frühlingsbeginn, einen guten Auftakt für die Getränke-Hochsaison sowie "heiße" Impulse für  die gesamte Getränkebranche!

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