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Der heurige Sommer steht im Zeichen der sportlichen Großereignisse, und auch für die Getränkebranche gibt es ein Match zu gewinnen: Nämlich die Vorjahresabsatz-Zahlen zu übertreffen. Die "erste Halbzeit" haben wir schon hinter uns, und jetzt geht's ins "Powerplay". Insgesamt manifestiert sich neben neuen, spannenden und abwechslungs-reichen Getränke-Entwicklungen vor allem ein Trend: Konkrete Leistungen, Maßnah-men und Aktivitäten im Sinne der Nachhaltigkeitsagenda für Getränkeverpackungen sowie der von der Branche unterzeichneten Zusatzvereinbarung.

Denn gerade beim Thema Nachhaltigkeil setzen die Getränkehersteller verstärkt Impulse - weil sie sich ihrer Verantwortung nicht nur bewusst sind, sondern diese auch aktiv wahrnehmen und die Konsumentinnen dies gleichzeitig verstärkt ein-fordern. Diesen Ball gilt es weiterhin aufzunehmen, denn eine solche Entwicklung nützt allen und wird 2012 sowie in den Folgejahren von der Getränkebranche ganz besonders groß geschrieben. Ökologisches Handeln und ökonomisches Denken sind hier ein Spitzen-Team.

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Ein zukunftsweisendes "Anti-Littering"-Bewusstsein herrscht auch bei den Insti-tutionen, Unternehmen und Initiativen, die sich für die Informationskampagne "Reinwerfen statt Wegwerfen" zusammengetan haben. Diese Initiative der Öster-reichischen Wirtschaft für mehr Sauberkeit zielt  darauf ab, das Nachhaltigkeils-Bewusstsein bei Müllvermeidung und -trennung noch stärker zu schärfen und beispielgebende Vorzeige-Projekte auf nationaler ebenso wie regionaler Ebene her-vorzuheben und damit als Vorbild zu agieren - wie die kürzlich gestartete Seite www.reinwerfen.at zeigt. Zusammengefasst: Rote Karte für Littering - mehr dazu lesen Sie übrigens im Innenteil dieser Ausgabe von GETRÄNKE.

Beim Thema Sammeln und Recycling ist die Österreichische "Mannschaft" schon gut unterwegs und auf bestem Weg zum Europameistertitel: Denn die heimischen Konsu-mentinnen sind fleißige Sammler und Recycler - dies zeigen nicht zuletzt die aktuellen ARA-Zahlen, die den Österreicherinnen wieder einen tollen Sammelrekord beschei-nigen. So wurden 2011 in den heimischen Haushalten 514.700 Tonnen Papier-, Glas-, Alu-und Leichtverpackungen eingesammelt. Das ist ein Plus von 2,2 Prozent gegenüber 2010 - und damit sind wir europaweit Spitzenreiter, darauf können wir stolz sein. Auch im Einwegbereich kann sich Österreich sehen lassen: So haben wir ein her-vorragend etabliertes Bottle-to-Bottle-Recycling, wie z.B. bei PET to PET in Müllen-dorf, mit dem uns ein beachtlicher Schritt zur Schließung des Wertstoffkreislaufs gelungen ist. Doch auch hier heißt es, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, und im Rahmen der Gebindevielfalt für alle Trinksituationen und Konsumentin-nenwünsche auch die Umwelt-Performance von PET-Flaschen weiter zu verbessern. Großes Potenzial  hierbei hat jedenfalls die konsequente Erhöhung des Recyclat-Einsatzes bei PET Flaschen. Nachhaltigkeit, "Reduce and Recycle", Anti-Littering und "Bottle to Bottle"- Recy-cling bleiben jedenfalls Top-Themen für die Getränkebranche - hier sind wir alle gemeinsam am Ball.

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