2012-03

Titel 2012-3
Der Sommer mit seinen heißen Temperaturen als „Durstmacher“ ist nun endgültig vorbei, mit den niedrigeren, herbstlichen Temperaturen liegt es nun an der Getränkebranche, die heimischen KonsumentInnen mit innovativen Lösungen und Ideen zum Trinken „zu animieren“. Denn eine Vielzahl an angebotenen, alkoholfreien Getränkevarianten garantieren Abwechslung und individuelles „Wellbeing“. Eine Palette an unterschiedlichen Geschmäckern, Zusammensetzungen und Rezepturen regt nicht nur zum reinen Durstlöschen, sondern auch zum bewussten Genießen an. Damit rechnen sich Innovationsgeist und Trendgespür für individuelle Lösungen für sämtliche „Durstsituationen“ bei den KonsumentInnen.

Editorial 2012-3
Die heimische Getränkebranche stellt sich dieser Herausforderung und hat im Herbst demnach ein intensives Arbeitsprogramm mit allerlei spannenden Aspekten und heißen Themen vor sich. Die Ländertagung in Anif präsentierte einmal mehr interessante Vorträge zu Themen der Getränkewirtschaft und zeigte, dass es sehr starke und interessante Impulse und dynamische Lösungsansätze zu aktuellen Themen gibt. Dies ist nicht nur wichtig, sondern auch gefordert, beschäftigen uns seit jeher bzw. teilweise auch jetzt Themen wie Zusatzstoffe, Kennzeichnung, Zucker vs. Stevia, neue Entwicklungen und Trends im Verpackungsbereich, Beverage-Waste und Anti-Littering. Sowohl was die Inhaltsstoffe als auch die Verpackung bzw. richtige Entsorgung betrifft, herrscht bei den KonsumentInnen noch Informationsbedarf. Ein großes Ziel der Getränkebranche muss es daher sein, diese Lücken durch konkrete Maßnahmen und Informationsmanagement zu schließen.

Informationsbedarf in punkto Mineralisierung bei Mineralwasser zeigt der aktuelle „1. Österreichische Mineralwasser-Radar“, den das Forum Natürliches Mineralwasser gemeinsam mit Karmasin Motivforschung veröffentlicht hat. Die Studie überrascht mit spannenden Ergebnissen und ist ein wichtiges Benchmark für die gesamte Mineralwasserbranche. So hat es Mineralwasser bei den KonsumentInnen zum Durstlöscher Nummer 1 bei alkoholfreien Getränken gebracht. Auch halten es 60 Prozent der Befragten für qualitativ hochwertiger als Leitungswasser; es wird als hygienischer, erfrischender, länger frisch empfunden. Was das Wissen über Mineralwasser und die genaue Zusammensetzung betrifft, herrscht hierzulande jedoch noch starker Aufklärungsbedarf. Mehr als die Hälfte der heimischen KonsumentInnen weiß zum Beispiel nicht, wie die Mineralstoffe ins Wasser gelangen und nur ein Drittel fühlt sich zum Thema Inhaltsstoffe und Zusammensetzung gut informiert.

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