2013-04

Titel 2013-4
2013 wird als „verrücktes Jahr“ für die Getränkebranche in die Geschichte eingehen. Die Jahreszahlen werden zwar nur einen leichten Aufwärtstrend ohne große Sprünge ausweisen. Noch lange wird man sich jedoch daran zurückerinnern, unter welch extremen Umständen dieses Ergebnis zustande gekommen ist und welche Herausforderungen die Branche zu bewältigen hatte.


Editorial 2013-4
Im ersten Halbjahr blieben bekanntlich die Umsätze auf Grund des kühlen und regnerischen Frühjahrs hinter den Erwartungen zurück. Nahezu von einem Tag auf den anderen wechselten dann zum Beginn des Sommers Wetter- und Stimmungslage. Rekordtemperaturen über mehrere Wochen sorgten bei allen Getränkeherstellern für Sonderschichten, um den großen Bedarf zu decken und die im ersten Halbjahr verlorenen Umsätze wieder auszugleichen.
Erstmals wurde im vergangenen Sommer ein neuer Trend augenscheinlich: Regelmäßiges und gesundes Trinken unterwegs hat sich nunmehr auch in Österreich durchgesetzt. Es ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, dass Männer und Frauen gelegentlich einen Schluck Wasser, Fruchtsaft oder Limonade aus der Flasche nehmen. Sei es auf offener Straße, am Arbeitsplatz, in der U-Bahn. Getränke in handlichen 0,5 Liter-Flaschen, die sich praktisch in Handtaschen und Rücksäcken verstauen lassen, verzeichnen große Absatzsteigerungen.
Diese neuen Konsumgewohnheiten dürfen wir nicht außer Acht lassen, wenn wir das Verpackungsthema diskutieren, das auch international groß im Mittelpunkt steht. Es ist wichtig, eine Auswahl anzubieten. Für den festlich gedeckten Weihnachtstisch haben Konsumenten sicherlich einen anderen Bedarf als für die Sporthalle oder das Fitness-Center. Diese Diskussion wird uns sicher auch 2014 begleiten.

 

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