2014-03

Titel 2014-3
Die Hochsaison für die Getränkebranche ist in diesem Jahr im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser gefallen. Kaum jemand kann sich an einen so nassen und kühlen Juli und August wie heuer erinnern. Wer in ganz Österreich kann da schon mit den Absatzzahlen in diesem Sommer zufrieden sein? Zu laut und zu lange ungünstige Wetterbedingungen in der Öffentlichkeit zu beklagen, wäre für uns Getränkehersteller dennoch unangebracht.

Editorial 2014-3
Erstens hat bis jetzt noch kein Konsument auch nur ein einziges Getränk aus Mitleid gekauft.
Zweitens ist Pessimismus generell fehl am Platz. So wie sich beim Fußball über eine Saison Fehlentscheidungen der Schiedsrichter für die meisten Mannschaften wieder aufheben, gleichen sich in der Regel auch günstige und ungünstige Wetterlagen aus. Ein ganzes Jahr schlechtes Wetter hat es noch nie gegeben. Auch heuer nicht. Das erste Halbjahr war ziemlich erfreulich und hat der gesamten Branche Umsatzzuwächse gebracht.
Drittens ist es unsere Aufgabe als Wirtschaftstreibende, Ideen zu entwickeln, um uns von Rahmenbedingungen, die wir nicht ändern können, unabhängiger zu machen.
Gesundes Trinken unterwegs oder beim Sport zum Beispiel ist in den vergangenen Jahren gesellschaftsfähig geworden. Der langfristige Trend der Trinkgewohnheiten von Herr und Frau Österreicher zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das Potenzial ist dennoch längst nicht ausgeschöpft. Unabhängig vom Wetter.

 

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