2015-03

Titel 2015 3
Dieser Sommer hat der gesamten Getränkebranche in Österreich sehr gut getan. Es gibt kaum einen Marktteilnehmer, der angesichts der so lange anhaltenden Schönwetterperiode nicht ein erfreuliches Wachstum im Juli und August verzeichnen konnte.
Dennoch ist es klug, auch nach dieser Hitzewelle kühlen Kopf zu bewahren. Das erste Halbjahr 2015 hat gezeigt, dass die Rahmenbedingungen für die Branche nicht leichter geworden sind. Die Absatzkanäle werden immer vielfältiger, die Ansprüche an die Hersteller steigen immer weiter.
Dabei geht es oft nicht nur um neue Produkte oder innovative Verpackungen. Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten fordern von Unternehmen und Marken Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, also „Corporate Social Responsibility“, ein, wie es in der Fachsprache heißt.





Editorial 2015 3

Viele Betriebe, auch aus der Getränkebranche, verfassen daher Nachhaltigkeitsberichte, um die Bemühungen im Umweltbereich sowie das Verantwortungsbewusstsein in gesellschaftlichen Fragen zu dokumentieren. Eine besonders eindrucksvolle Dokumentation darüber, wie es um die soziale Verantwortung unserer Branche bestellt ist, haben die aktuellen Ereignisse der vergangenen Wochen gezeigt.
Die Welle der Hilfsbereitschaft der Zivilgesellschaft bei der Betreuung von tausenden Flüchtlingen in Österreich wurde von vielen Unternehmen aus der Getränkebranche und dem Handel mit großem Engagement unterstützt. Ein Zeichen, dass bei aller Härte, die das Geschäft und der Wettbewerb mit sich bringen, die Menschlichkeit nicht verloren gegangen ist.

 

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