Getränkeverband

Verband auf freiwilliger Basis, der sich die Förderung der wirtschaftlichen Interessen der Getränkewirtschaft, der mit ihr verbundenen Zulieferindustrie und die Herausgabe der "Getränke"-Zeitschrift zur Aufgabe gesetzt hat.

Fruchtsaftverband

Verband der Fruchtsaft- und Fruchtsirupindustrie im Rahmen des Fachverbandes der Nahrungs- und Genussmittelindustrie der Wirtschaftskammer Österreich

Verband der alkoholfreien Erischungsgetränkeindustrie

Verband der alkoholfreien Erfrischungsgetränkeindustrie im Rahmen des Fachverbandes der Nahrungs- und Genussmittelindustrie der Wirtschaftskammer Österreich

Verband der Brauereien Österreichs

Der Verband der Brauereien Österreichs ist die Interessenvertretung der österreichischen Brauwirtschaft. Er besteht in seiner heutigen Form seit dem 15 Juni 1947 und vertritt die größte Sparte der österreichischen Lebensmittelindustrie im Rahmen des Fachverbandes der Nahrungs- und Genussmittelindustrie der Wirtschaftskammer Österreich.

Mineralwasser

Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit sollen die Vorteile des natürlichen Mineralwassers als wichtiges Element einer gesunden Ernährung gegenüber den Konsumenten bekannt gemacht werden. Langfristig soll die Position der österreichischen Mineralwässer am heimischen und internationalen Markt gestärkt werden.

Getränkeverband

Verband auf freiwilliger Basis, der sich die Förderung der wirtschaftlichen Interessen der Getränkewirtschaft, der mit ihr verbundenen Zulieferindustrie und die Herausgabe der "Getränke"-Zeitschrift zur Aufgabe gesetzt hat.

Berufsbild

Der Brau- und Getränkeprofi

Bis Bier, Säfte, Limonaden und andere Getränke unseren Durst löschen können, ist viel zu tun. Als Brau- und Getränketechniker/in bist du für den gesamten Herstellungsprozess zuständig – von der Auswa...

Im Jahr 2013 konnte die österreichische Lebensmittelindustrie trotz schwieriger Rahmenbedingungen erstmals die 8-Milliarden-Schallmauer beim Produktionsvolumen durchbrechen. Auch im Export setzte sich 2013 der erfreuliche Aufwärtstrend von österreichischen Erzeugnissen der Lebensmittelindustrie fort.

dielebensmittel

Dazu stellte Mag. Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Fachverbandes der Lebensmittelindustrie, erfreut fest: „Zuwächse um + 5,5 % bzw. + 285 Mio. € auf fast 5,5 Mrd. € sind trotz weiterhin spürbarer Finanz- und Wirtschaftskrise auf vielen Exportmärkten gute Ergebnisse für eine optimistische Jahresbilanz.“

Die Lebensmittelindustrie zählt zu Österreichs wichtigsten Industriezweigen und sichert im Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten tagtäglich die Versorgung mit sicheren, qualitativ hochwertigen und leistbaren Lebensmitteln und Getränken. Die rund 200 Unternehmen der österreichischen Lebensmittelindustrie erwirtschafteten im Jahr 2013 ein Produktionsvolumen in Höhe von 8,1 Mrd. € (+ 3,5 % gegenüber 2012). Die Branche bietet rund 26.500 Menschen Arbeit.

Seit dem EU-Beitritt Österreichs konnten die Exporte von Erzeugnissen der Lebensmittelindustrie um 470 % gesteigert werden (von 959 Mio. € auf 5,5 Mrd. €). Die gesamte Wirtschaft Österreichs konnte in diesem Zeitraum ihre Exportleistung um „nur“ 196 % erhöhen.

Die Steigerung der Exportquote der österreichischen Lebensmittelindustrie von knapp 17 % im Jahr 1995 auf derzeit deutlich über 60 % unterstreicht die Ausnahmeleistung dieser Branche. Bereits zwei von insgesamt drei Erzeugnissen der österreichischen Lebensmittelindustrie werden auf 180 Exportmärkten umgesetzt. Die Branche entwickelte sich zum dynamischen Schwergewicht beim Lebensmittel- und Getränke-Export in „rot-weiß-rot“ und punktet mit Qualität, Sicherheit, Vielfalt und Genuss.

Export bleibt weiterhin wichtiges Standbein

Obwohl der Wettbewerbsdruck auf vielen Auslandsmärkten hoch ist, sind Rückgänge durch die Finanzkrise 2012 großteils überwunden. Denn: Die Exporte der österreichischen Lebensmittelindustrie konnten auf dem EU-Markt im Jahr 2013 um 7,3 % auf 4,4 Mrd. € deutlich zulegen. In der EU werden pro Jahr 80 % der österreichischen Lebensmittelexporte abgesetzt.

Zu den „Exportkaisern“ der Lebensmittelindustrie zählen neben Energy-Drinks, Limonaden und Eistees weiterhin Süßwaren, Feinbackwaren und Spezialitäten der österreichischen Mehlspeisküche. Auch Käse, Fruchtsäfte, Joghurts, Wurst- und Fleischzubereitungen sind im Ausland beliebt – vor allem bei den deutschen Konsumentinnen und Konsumenten: Deutschland steht als Zielmarkt mit einem prognostizierten Exportvolumen von 1,842 Mrd. € (+ 8,0 %) im Jahr 2013 unangefochten an erster Stelle im Länderranking. Auf den weiteren Plätzen folgen die USA, Italien, die Schweiz und Ungarn.

Forderung nach wirksamer Unterstützung bei weiterer Dynamisierung des Exports

Der Export ist und bleibt mehr denn je Wachstumstreiber und Jobgarant für Österreich als Produktions- und Exportstandort von Lebensmitteln und Getränken. Die Exportoffensiven des Wirtschafts- und Landwirtschaftsministeriums sowie der Außenwirtschaft der WKÖ sollten daher im Interesse aller österreichischen Exporteure in der bewährten Qualität fortgesetzt und gleichzeitig ausgebaut werden.

Stopp für höhere Steuern auf Lebensmittel und Getränke!

Zum aktuellen Arbeitsprogramm der neuen Bundesregierung stellte Koßdorff fest: „Neue Lebensmittel-Steuern sind ein falsches Signal und bedrohen Arbeitsplätze. Speziell die Wiedereinführung der Sektsteuer und die Anhebung der Alkoholsteuer sind fiskalpolitische Maßnahmen, die niemandem nützen. Das zu erwartende Steueraufkommen ist im Vergleich zu Einhebungs- und Verwaltungskosten niedrig. Zudem belastet eine hohe Steuer- und Abgabenquote die heimischen Lebensmittelproduzenten im internationalen Wettbewerb. Die Lebensmittelbranche hat gerade erst die 8 Mrd.-Schallmauer beim Produktionsvolumen durchbrochen. Da ist es doch besser, die hervorragende Wirtschaftsleistung dieser Branche weiter auszubauen und damit Arbeitsplätze zu sichern statt durch neue Steuern unsere Leistungsfähigkeit zu untergraben!“, appelliert Koßdorff eindringlich an die Bundesregierung.

Lebensmitteleinzelhandel im Kampf um Marktanteile

Der Konzentrationsprozess im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) hält weiterhin ungebrochen an. Die drei größten Handelsunternehmen in Österreich (Rewe/Billa, Spar, Hofer) halten derzeit einen Marktanteil von rund 85 %. Diese Handelskonzentration ist eine der höchsten in Europa. Auch der Anteil an Eigenmarken des LEH steigt laufend weiter an, was von der Lebensmittelwirtschaft mit großer Sorge verfolgt wird. Schließlich verlieren heimische Hersteller durch Eigenmarken des Handels ihr Gesicht und Regalfläche im LEH und geraten zunehmend unter Druck, durch ausländische Hersteller ersetzt zu werden.

Rohstoff-, Energie- und Transportkosten bereiten Sorge

Zusätzlich bedeuten steigende Rohstoff-, Energie- und Transportkosten große Herausforderungen für die Lebensmittelbranche. Klimawandel und Wetterkapriolen, globale Warenströme, internationale Mengen- und Preisschwankungen (zT durch Spekulationen) geben Anlass zur Sorge. Eine Entspannung bei Rohwarenpreisen ist langfristig nicht in Sicht. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen daher auch in Zukunft mit moderaten Preissteigerungen bei Lebensmitteln rechnen.

Infolge des harten Wettbewerbs sinkt der Anteil von Lebensmitteln und alkoholfreien Getränken an den monatlichen Verbrauchsausgaben der österreichischen Haushalte. Lag der Wert lange bei 12 %, ist er nach Berechnungen von Eurostat für das Jahr 2011 bereits unter 10 % gefallen, während er in Deutschland bei 11,5 % lag.

Wertschätzung statt Wertevernichtung

Österreichische Lebensmittel sind wertvoll und kostbar. Sie gehören nicht in den Müll. Der Fachverband der Lebensmittelindustrie unterstützt daher aktiv die Initiative des Lebensministeriums „Lebensmittel sind kostbar“. Viele Unternehmen der österreichischen Lebensmittelindustrie haben bereits Maßnahmen ergriffen, um wirkungsvoll Lebensmittelabfälle zu reduzieren.

Weiterhin erfolgreich mit Qualität, Sicherheit und Genuss

Die österreichische Lebensmittelindustrie punktet mit Qualität, Sicherheit und Genuss bei Lebensmitteln. Daraus abgeleitet prüft der Fachverband alle geplanten Maßnahmen, ob diese zur Umsetzung der strategischen Leitlinien sowohl national als auch in der EU beitragen. Das Ziel bleibt, die Unternehmen der Lebensmittelbranche in einem dynamischen und kompetitiven Umfeld bestmöglich zu unterstützen. Dabei reicht das Spektrum der Aufgaben vom Stellenwert von Lebensmittelherstellern in der Öffentlichkeit bis zu rechtlichen, technischen und qualitätsmanagementrelevanten Fragen. Der Fachverband wird daher auch seine interne und externe Kommunikation gezielt verstärken, um diese Aufgaben erfolgreich zu erfüllen. Gerade das umfassende Wissen der Mitgliedsbetriebe über Lebensmittel, deren Qualität und Herstellung stellt einen Pool für verstärkten Informationstransfer an interessierte Konsumentinnen und Konsumenten dar, wobei Kommunikationstools auf verschiedenen Ebenen genutzt werden können.

Rückfragehinweise:
Mag. Katharina KOSSDORFF
Geschäftsführerin im Fachverband der Lebensmittelindustrie
Tel.: +43/1/712 21 21 – 14
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DI Oskar WAWSCHINEK MAS MBA
Pressesprecher im Fachverband der Lebensmittelindustrie
Mobil: +43 664 545 63 50
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