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Lebensmittelindustrie nimmt Problem Mikroplastikpartikel ernst

Koßdorff: Umweltverschmutzung ist ein generelles Problem modernen Konsumverhaltens

Das Thema Mikroplastikpartikel hat erneut an Dynamik
gewonnen. Diese winzigen Plastikteile werden ua. in Wasch- und
Konsumartikeln des täglichen Lebens eingesetzt, entstehen aber auch
durch den Abbau von Plastik generell und selbst aus Fasern von
Bekleidung wie Fleece. Untersuchungen aus Deutschland zeigen jetzt,
dass sich diese Mikroplastikpartikel im Wasser und der Luft
wiederfinden lassen. Dadurch sind Lebewesen im Wasser betroffen,
welche die Plastikteile mit Futter verwechseln und fressen. So kann
das Plastik in die Nahrungskette gelangen. Über die Luft sind wir als
Menschen auch direkt betroffen.

"Die Diskussion über diese Kunststoffpartikel ist gut und wichtig.
Als Fachverband der österreichischen Lebensmittelindustrie nehmen wir
das Thema Ernst und haben die Situation bereits innerhalb unserer
Mitglieder diskutiert. Soweit es technisch möglich und umsetzbar ist,
werden sowohl Vorsichtsmaßnahmen bei Rohstoffen ergriffen als auch
Untersuchungen nach dem letzten Stand der Technik durchgeführt. Alle
bisherigen Ergebnisse waren für österreichische Lebensmittel
beruhigend, weil ergebnislos. Leider gibt es derzeit noch keine
allgemein anerkannten und akkreditierten Methoden zum Nachweis dieser
Kunststoffpartikel. Da wird noch viel Arbeit notwendig sein", stellt
Mag. Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Fachverbandes der
österreichischen Lebensmittelindustrie, fest.

dielebensmittel

Die österreichische Lebensmittelindustrie steht für Qualität,
Sicherheit und Genuss. Die Unternehmen investieren laufend in
umfassendes Qualitätsmanagement, Hygiene- sowie
Personalschulungsmaßnahmen, damit unsere Lebensmittel weiterhin
dieses hohe Qualitäts- und Sicherheitsniveau haben wie bisher. Das
kostet viel Geld, das gut investiert ist, weil österreichische
Lebensmittel in 180 Ländern der Welt geschätzt werden. Alle möglichen
Arten von Umweltschutzmaßnahmen von CO2-Reduktion bis Gewässerschutz
werden in der Lebensmittelindustrie schon seit langem als Bestandteil
der Qualitätsmanagementaufgaben umgesetzt.

Katharina Koßdorff: "Im Rahmen eines modernen Lebensstils
verwenden wir Produkte des täglichen Lebens aus Plastik ganz
selbstverständlich. Sollten Untersuchungen zeigen, dass die darin
enthaltenen Mikroplastikpartikel Auswirkungen auf die Umwelt und die
Lebewesen darin haben, muss das Ernst genommen werden. Das ist Grund
genug, dass auch wir als Lebensmittelindustrie darüber nachdenken.
Daher arbeiten wir eng zusammen und entwickeln gemeinsam und in
Abstimmung mit verschiedenen Labors entsprechende Strategien."

Stellenwert der Lebensmittelindustrie in Österreich

Die Lebensmittelindustrie zählt zu Österreichs wichtigsten
Wirtschaftszweigen und sichert im Interesse der Konsumentinnen und
Konsumenten tagtäglich die Versorgung mit sicheren, qualitativ
hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln und Getränken. Die rund
200 Unternehmen der österreichischen Lebensmittelindustrie mit ihren
27.000 Beschäftigten erwirtschafteten im Jahr 2013 ein
Produktionsvolumen in Höhe von rund 8 Mrd. Euro. Rund 60 % davon
werden in 180 Länder der Welt exportiert. Der Fachverband unterstützt
die Mitglieder der Branche durch umfassende Informationsangebote,
Beratungsleistungen und internationale Vernetzung dabei, weiterhin
den gewohnt hohen Grad an Lebensmittelsicherheit, Qualität und Genuss
unserer Lebensmittel anbieten zu können.

Rückfragehinweise:
Mag. Katharina Koßdorff                                                               
Geschäftsführerin im Fachverband der Lebensmittelindustrie  
Tel.: +43 1 712 21 21 – 14                                                                

DI Oskar Wawschinek MAS MBA
Pressesprecher im Fachverband der Lebensmittelindustrie
Mobil: +43 664 545 63 50

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