Zahlen und Daten Österreichischer Mineralwassermarkt 2016
Der österreichische Mineralwassermarkt verzeichnete im Jahr 2016 einen Verlust von -4 % gegenüber dem Vorjahr....
Zahlen und Daten Österreichischer Mineralwassermarkt 2015
Der österreichische Mineralwassermarkt verzeichnete im Jahr 2015 einen Zuwachs von +6,6 % gegenüber dem...
Zahlen und Daten Österreichischer Mineralwassermarkt 2014
Der österreichische Mineralwassermarkt ging im Jahr 2014 um -2,0 % gegenüber dem Vorjahr zurück. Wässer mit...

Natürliches Mineralwasser bestuntersuchtes Lebensmittel

"Österreichisches natürliches Mineralwasser ist mit Sicherheit das am besten und häufigsten, regelmäßig untersuchte Lebensmittel.  Es muss ein aufwendiges Anerkennungsverfahren durchlaufen, in dem die strengen Voraussetzungen und Auflagen der Mineralwasserverordnung wissenschaftlich nachzuweisen sind.", halten das Forum Mineralwasser und der Fachverband der Nahrungs- und Genussmittelindustrie zu den jüngst veröffentlichten Berichten über Abweichungen von gemessenen gegenüber deklarierten Calcium- und Magnesiumgehalten in einigen Mineralwässern fest.

Selbstverständlich wird im ministeriellen Anerkennungsverfahren auch überprüft, ob die Zusammensetzung, Temperatur und die übrigen wesentlichen Merkmale des Mineralwassers innerhalb natürlicher Schwankungen konstant bleiben. Dies bezieht sich auf die wesentlichen Inhaltsstoffe des natürlichen Mineralwassers, wie z.B. Mineralstoffe. Die Angabe der analytischen Zusammensetzung unter Nennung der für das betreffende natürliche Mineralwasser charakteristischen Bestandteile („Analysenauszug“), wie sie der Konsument auf allen Mineralwasserflaschen findet, ist gesetzlich zwingend vorgeschrieben.

Die in einer Pressekonferenz behaupteten und in einigen Medien wiedergegeben Diskrepanzen zwischen gemessenen und deklarierten Werten werden in der Fachwelt mit allergrößter Skepsis aufgenommen. Diese Einschätzung unterstreichen auch Stellungnahmen des Vorsitzenden der Unterkommission „Natürliches Mineralwasser“ der österreichischen Codexkommission und des Österreichischen Getränkeinstituts.

Abgesehen von Eigentests der Abfüller befassen sich Speziallabors in Österreich seit vielen Jahren laufend mit der Analyse natürlicher Mineralwässer. Abweichungen in einem Ausmaß, wie in der Pressekonferenz behauptet, wurden nie gefunden. Unterschiede zwischen deklarierten und gemessenen Werten bei den Hauptbestandteilen von plus/minus 10 Prozent können vorkommen; für die deutsche Analysepraxis wird ein diesbezüglicher Wert von 20% angegeben. Das Forum Natürliches Mineralwasser, die Kommunikationsplattform der bedeutendsten Mineralwasserabfüller Österreichs, hält angesichts dieser Fakten und der Analysepraxis in Österreich die behaupteten Abweichungen für völlig unrealistisch. Der in der Pressekonferenz für Calcium genannte Wert für die größte Abweichung ist sicher falsch, liegen doch für das betroffene Mineralwasser auf Grund der Mess- und Analysefrequenz wöchentliche (!) Ergebnisse und Werte vor, die bisher niemals eine derartige Diskrepanz aufgezeigt haben. „Wasserlügen“ lautete übrigens der selbst ausgesuchte Titel der erwähnten Pressekonferenz eines Gourmet Magazins - selten war das Motto fürs Gebotene treffender gewählt.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

FACHVERBAND DER NAHRUNGS- UND GENUSSMITTELINDUSTRIE

Dr. Michael BLASS, Geschäftsführer

Dr. Johann BRUNNER Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!