Hervorheben möchte ich das erste Jahr der Einführung des Einwegpfandsystems in Österreich. Aktuell sind über eine Milliarde Einweggebinde gesammelt, Konsu-mentinnen und Konsumenten sind dabei, sich an die neue Pfandlandschaft zu gewöhnen und - so ist meine Einschätzung - den Begriff „Convenience“ neu zu lernen. Das lässt sich an den aktuell vorliegenden Zahlen (inkl. Q3/2025) unserer Getränkestatistiken sehen: Die grundsätzlich in allen Kategorien rückläufigen Produktionsmengen verschieben sich weg von Einweg- hin zu Mehrweggebinden.
Aus organisatorischer Sicht möchte ich nochmals die anlässlich des diesjährigen Getränkegipfels in Baden durchgeführten Verbandswahlen ansprechen, in denen Sie, die Mitgliedsbetriebe des VGÖ, mir und weiteren Funktionären im Verbandsgefüge das Vertrauen ausgesprochen haben. Dafür und für den Einsatz der Kolleginnen und Kollegen in den verschiedenen Gremien mein herzlicher Dank!
Ein vollends optimistischer Blick ins neue Jahr fällt nicht leicht anlässlich der zahlreichen Herausforderungen auf nationaler, internationaler und auch geopoli-tischer Ebene. Dennoch stimmen mich die in jüngster Zeit kommunizierten ersten Schritte des Entbürokratisierungspakets der Bundesregierung und Maßnahmen zu Deregulierungen im Bereich der Entwaldungsverordnung oder des Lieferketten-gesetzes positiv.
Wir werden weiterhin als Branche insgesamt und sicher auch jedes Unternehmen für sich in jeder Herausforderung auch eine Chance sehen und mit unternehme-rischem Mut die Zukunft gestalten.
Mit den besten Wünschen für ein paar erholsame Tage rund um den Jahreswechsel 2025/2026 und einen guten Start ins Neue Jahr!I
Herzlich,
Ihr Walter Scherb