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Verband der Brauereien

Digitale Jahresbilanz-Pressekonferenz des Verbandes der Brauereien Österreichs // 01.03.2022 // Start 10.00 Uhr

Österreichs Brauwirtschaft zieht Bilanz: Seit knapp zwei Jahren ist die Corona-Pandemie in Österreich unser täglicher Begleiter. Lockdowns sowie geschlossene Gastronomie- und Hotellerie-Betriebe haben in unserer Gesellschaft, aber auch in der Wirtschaft ihre Spuren hinterlassen. Welche Auswirkungen Corona auf die heimische Bierlandschaft im Jahr 2021 hatte und vor welchen Herausforderungen Österreichs Brauereien stehen, dazu nehmen der Obmann des Verbandes der Brauereien Österreichs, Mag. Sigi Menz, sowie der Geschäftsführer des Verbandes, Mag. Florian Berger, im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz im Presseclub Concordia Stellung. Gemeinsam präsentieren sie aktuelle Zahlen, Daten und Fakten.

Krebswarnhinweise: Brauereien begrüßen „Regelung mit Augenmaß“

Der Antrag zu EU-weiten Krebswarnhinweisen auf alkoholische Getränke, also auch auf Bier- und Weinflaschen sowie zu einem Sport-Sponsoringverbot für die Alkoholwirtschaft wurde gestern im Europäischen Parlament abgelehnt. Der Obmann des Verbandes der Brauereien Österreichs, Sigi Menz, begrüßt in einer ersten Stellungnahme „eine Regelung mit Augenmaß, die zwar die Gefahren nicht verharmlost, aber gleichzeitig auch nicht über das Ziel hinausschießt. Es geht vor allem um den Schutz von Minderjährigen.“ Schließlich sei der verantwortungsvolle Umgang mit dem Genussmittel Bier seit vielen Jahren ein zentrales Thema der heimischen Verbandsarbeit sowie zahlreicher Kommunikationsaktivitäten. Warnhinweise auf den Etiketten hingegen „verallgemeinern das Gefährdungspotenzial auf unzulässige Weise, fördern die Bürokratie und bedeuten für die von der Corona-Krise betroffenen Brauereien eine unnötige zusätzliche Belastung“, so Menz.

Österreichs Brauereien fordern Verlängerung der Gastro-Umsatzsteuerregelung und Steuererleichterung für Fassbier

Eine Verlängerung der 5%-Umsatzsteuerregelung in der Gastronomie bis zum Ende des nächsten Jahres fordert der Verband der Brauereien Österreichs. Vor allem für die klein- und mittelständischen Brauereien, die einen hohen Anteil des Umsatzes über die Gastronomie machen, sei dies entscheidend, da „ein Ende der Pandemie noch lange nicht in Sicht ist“, betont Sigi Menz, Obmann des Brauereiverbandes. Ein Aussetzen der Biersteuer auf Fassbier würde die Situation für die von Umsatzeinbußen betroffenen Brauereien in Österreich zusätzlich erleichtern.

Bierland Österreich hat neuen Biersommelier-Staatsmeister

Wien, 3.7.2021 - Heute gingen im Salzburger Obertrum die 5. Österreichischen Staatsmeisterschaften der Sommeliers für Bier über die Bühne. Nach langem Wettstreit und spannendem Finale kürte eine hochkarätig besetzte Fachjury Felix Schiffner aus Oberösterreich zum neuen Biersommelier-Staatsmeister. Parallel dazu qualifizierten sich die besten Zehn für das bierige A-Team – sie werden für das Bierland Österreich im September 2022 in München um den Weltmeistertitel kämpfen.

Wechsel an der Spitze des Österreichischen Brauereiverbandes

Anfang Mai, nach über zwei Jahrzehnten als Geschäftsführerin des Brauereiverbandes, tritt Mag.a Jutta Kaufmann-Kerschbaum in den verdienten Ruhestand und übergibt alle Agenden der Getränkeverbände im Rahmen der WKÖ und damit auch des Verbandes der Brauereien Österreichs an ihren Nachfolger Mag. Florian Berger.

Brauereien: Gastronomie ehestmöglich öffnen!

Ein rasches Aufsperren der Gastronomiebetriebe fordert der Verband der Brauereien Österreichs. Vor allem für die klein- und mittelständischen Brauereien, die über einen sehr hohen Gastronomieanteil verfügen, sei dies „eine Überlebensfrage“, betont Josef Sigl, Geschäftsführer und Eigentümer der Trumer Privatbrauerei. Verbandschef Sigi Menz betont, dass „der Gastro-Lockdown die Zulieferer und damit viele Brauereien empfindlich trifft. Rund ein Drittel des in Österreich gebrauten Bieres fließt in normalen Jahren in die Gastronomie. Dieser für die Bierbranche wesentliche Wirtschaftsfaktor ist seit dem Start der Wintersaison geschlossen. Eine zeitnahe Öffnung wäre eine wichtige Unterstützung – auch für die mehr als 315.000 Beschäftigten in der heimischen Gastronomie und Hotellerie.“

Brauereien: Dauerbelastung durch Gastro-Lockdown und Biersteuer

Österreichs Brauwirtschaft ist vom verlängerten Lockdown der Gastronomie und Hotellerie bis Anfang Jänner 2021 massiv betroffen. „Uns als zentrale Lieferanten schmerzt jeder Tag, an dem wir unsere äußerst wichtigen Absatzmärkte nicht bedienen können“, betont Sigi Menz, Obmann des Verbandes der Brauereien Österreichs. „So begrüßenswert die Entlastung der Gastronomie auch ist, so wichtig wäre es, seitens der Bundesregierung endlich die Dauerbelastung der Lieferanten und hier vor allem der Bierbrauer zu beenden. Wir brauchen ein Aussetzen der Biersteuer für das erste Halbjahr 2021, wenn wir nicht in Kauf nehmen wollen, dass in den nächsten Monaten viele Brauereien in Österreich von der Bildfläche verschwinden. Das ist kein frommer Wunsch ans Christkind, sondern eine dringliche Bitte im Namen der österreichischen Brauer.“